ÜBER UNS

Feuer im Vulkan

Die Geschichte des Kulturlabor Stromboli

Im Jahr 1989 fiel die Berliner Mauer, ging der erste Game Boy über den Ladentisch, landete David Hasselhoff mit „Looking for Freedom“ einen Nummer-Eins-Hit und wurden die Grundsteine für das World Wide Web gelegt. In Hall herrschte in diesem global ereignisreichen Jahr indes eher tote Hose. Deshalb formierte sich damals eine Gruppe von knapp 25 jungen Menschen und gründete das Jugendforum Hall, um für eine kulturelle Belebung der doch etwas zu verschlafenen Stadt zu sorgen.

— klapp —
Gesagt, getan: Am 10. Juni 1989 waren plötzlich alle hellwach, als mit „Raus aus der Konserve“ erstmals ein zweitägiges kulturelles Stadtfest über die Bühne ging. Doch dabei blieb es nicht: „In Bild und Ton“, „Bei Nacht und Nebel“ und „Fassadenrausch“ hießen die Folgeprojekte, die mit einem Mix aus Akrobatik, Musik, Freiluftkino, Kunst und Spiel tausende Besucher:innen anlockten und begeisterten.
Anno 1992 wurden die nimmermüden Kultur-Rookies dann in der Krippgasse 11 sesshaft, wo ihnen die Stadt Hall ein eigenes Haus zur Verfügung stellte. Ein Jahr und unzählige konspirative Sitzungen später war das „Kulturlabor Stromboli“ geboren, das übrigens beinahe „Tatütata“ getauft worden wäre. Schließlich war dort, wo bis heute kulturell laboriert wird, früher einmal eine Feuerwehr-Wache stationiert. Doch erst als bei der Namensfindung die süditalienische Vulkaninsel Stromboli ins Spiel kam, war der kreative Haufen Feuer und Flamme.

Das Stromboli im Hier und Jetzt

Seither ist viel passiert: Heute ist das Kulturlabor Stromboli eines der vielseitigsten Kultur- und Kommunikationszentren in unserer Region, das sich auch österreichweit etablieren konnte. Pro Jahr sorgen rund 120 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Theater, Literatur, Kabarett sowie eine eigene Programmschiene für junges Publikum für eine kontinuierliche Belebung der kulturellen Szene Halls sowie der gesamten Region.

Auf überregionaler Ebene ist das Kulturlabor Stromboli eine Plattform für den künstlerischen Austausch und verfügt über ein ständig wachsendes kulturelles Netzwerk, von dem die Künstler:innen, die heimische Szene und die Initiative selbst profitieren.

In den Projekten und Veranstaltungsreihen des Kulturlabor finden innovative und unkonventionelle Ideen ihren Platz. Dabei wirft das Stromboli auch immer ein wachsames Auge auf gesellschaftspolitische Themen und engagiert sich überdies für feministische und klimakulturelle Inhalte. Die Aktivitäten zeichnen sich durch ein Nebeneinander von heimischen und überregionalen Künstler:innen, von Profis und Nachwuchstalenten aus.

Laborieren, Ausprobieren und Experimentieren: Für den Kulturverein sind das mehr als nur Schlagworte. Der Laborcharakter ist in der Stromboli-DNA eingeschrieben, das bewusste Einlassen auf neue kulturelle Abenteuer auch. Das macht diesen ständig brodelnden Vulkan mitten in den Alpen so einzigartig.

Veranstaltungs-Zeitraum

Das Veranstaltungsprogramm des Kulturlabor Stromboli findet ganzjährig statt. Die Hauptveranstaltungsmonate sind von Februar bis Juni sowie von September bis Dezember. In den Sommermonaten finden Open-Air-Veranstaltungen wie das Musikfestival „Sunny Games“ , Gastgartenkonzerte oder Outdoor-Specials von Kult-Veranstaltungen wie „Tanzen wie früher“ oder „Soundkillaz“ statt. Dafür streckt das Stromboli dann seine Fühler auch anderswo aus – etwa im Hofratsgarten der Burg Hasegg oder dem Rathaus-Innenhof.

Barbetrieb

Doch das Stromboli ist nicht nur ein Ort für kulturellen Austausch, für viele Haller:innen ist der urbane Vulkan auch zweites Wohnzimmer und Stammkneipe. An der Stromboli-Bar versumpft es sich ganz herrlich, hier begann so manche Liebelei, hier gingen Beziehung auch wieder in die Brüche, hier wird gelacht, gelästert und gebechert. Und obendrein gibt’s den besten Schinken-Käse-Toast (mit saurer Garnitur), den man sich nur wünschen kann.


Wer sind wir eigentlich?

Das Stromboli-Team

Mitarbeiter:innen und helfende Hände

Mag.a Julia Mumelter – Geschäftsführung, Programmgestaltung
Mag.a Christiane Fasching – Öffentlichkeitsarbeit, Büro, Veranstaltungen
Klara Maringele – Bar, EUSC-Beauftragte, Büro, Veranstaltungen
Sonia López Cebral, EUSC Volunteer
Philipp Engel – Technik
Samuel Pfohl – Technik
Viorica Neacsa – The Cleaner
Raimund Wazac – Master gegen Desaster
Kurt Duracher – externer Barberater und interner Einkäufer
Christoph Nußbaumer – Daten-Doktor
Felix Katz – Grafiker


Vorstand
Anita Burgsteiner – Die Präsidentin
Mag. Johannes Bodner – Der Präsidentin Stellvertreter
Mag. Bertl Schwan – Der Mann fürs Geld
Alena Jud, BA – Die Frau fürs Geld
Daniel Sailer – Protokolleur


Service - Reisepass

Rechtsform / Organisation

Das Kulturlabor Stromboli ist ein gemeinnütziger Verein ,,zur Förderung kultureller Aktivitäten“.
ZVR Zahl: 327013875
Cafébetrieb durch das Kulturlabor Stromboli seit Jänner 2013.

Das Kulturlabor Stromboli ist Mitglied der IG-Kultur Österreich und der Tiroler Kultur Initiativen (TKI).