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MEDULLA. MONSTER. MYTHEN

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Ana Wetherall-Grujić
Foto: Minitta-Kandlbauer
Verena Güntner
Foto: Stefan Klüter
Jessica Lind
Foto: Pamela Russmann

Do 07.05.26 | 20:00 Uhr

MEDULLA. MONSTER. MYTHEN

Wie Mutterschaft konstruiert, kontrolliert und erlebt wird: Ana Wetherall-Grujić, Verena Güntner, Jessica Lind, Sarah Diehl (Moderation)

Gespräch mit Impulsen im Rahmen der Reihe UNTER UMSTÄNDEN – Feministische Perspektiven auf Mutterschaft von AEP-Arbeitskreis Emazipation und Partnerschaft und Kulturlabor Stromboli

Vier kompetente Frauen sezieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Aspekte, die Mutterschaft derzeit zerfleddert: Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt, Natur und Egoismus und Selbstbestimmung, demografische und biologistische Schreckgespenster, alte Familienkonzepten und neue soziale Strukturen, Geschlechterhierarchien und die Suche nach Liebe und Gemeinschaft.

Ana Wetherall-Grujić zeigt in „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ auf, wie die Gesellschaft Gebärende im Regen stehen lässt und dass irrer Mutterkult keine Lösung ist. Verena Güntner erzählt in ihrem Roman „Medulla“ von drei schwangeren Frauen, die sich der Enge vorgezeichneter Lebensentwürfe widersetzen. Jessica Linds psychologisches Familiendrama „Kleine Monster“ gibt einen subtilen Einblick in die Widersprüchlichkeit von Mutterliebe und in die Abgründe, die in Eltern wie in Kindern schlummern.

Moderiert wird der Abend von Sarah Diehl, die mit ihren Bestsellern „Die Uhr, die nicht tickt“ und „Die Freiheit, allein zu sein“ sowie ihren Seminaren zur Kinderfrage eine starke Stimme für weibliche Selbstbestimmung im deutschsprachigen Raum ist.

Biographisches

Ana Wetherall-Grujić: Kurz vor Kriegsbeginn in Jugoslawien geboren, wuchs Ana Wetherall-Grujić in Tirol auf. Nach Umwegen über Graz und Wien lebte sie fünf Jahre lang als Journalistin in Berlin. Ihre Arbeit fokussierte sich auf die Menschen am Rand und erschien unter anderem bei ze.tt, bento und VICE. 2023 erschien mit „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ ihr erstes Sachbuch zu moderner Elternschaft. 2024 erschien ihr erster Roman „Blutsschwestern“.
instagram.com/anasieht
anagrujic.com

Verena Güntner, 1978 in Ulm geboren, spielte nach ihrem Schauspielstudium viele Jahre am Theater. Ihr Debüt „Es bringen“ erschien 2014. Ihr zweiter Roman „Power“ wurde 2020 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und 2021 mit dem Schubart-Literaturförderpreis bedacht. Als Teil des feministischen Literaturkollektivs LIQUID CENTER gab Verena Güntner gemeinsam mit Elisabeth R. Hager und Julia Wolf 2024 den Kollektivroman „Wir kommen“ heraus. Der Roman „Medulla“ erschien 2025. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. 
instagram.com/verenaguentner

Jessica Lind wurde 1988 in St. Pölten, Österreich, geboren und lebt heute mit ihrer Familie als Drehbuchautorin und Schriftstellerin in Wien. Sie studierte an der Filmakademie Wien und schrieb u. a. mit der Regisseurin Magdalena Lauritsch den Film „Rubikon“. 2015 gewann sie mit der Erzählung „Mama“ den open mike, woraus ihr gleichnamiger Debütroman hervorging. Ihr zweiter Roman, „Kleine Monster“, erschien 2024.
www.instagram.com/jessica_lind

Sarah Diehl lebt als Autorin und Aktivistin in Berlin und fühlt sich in der Politik ebenso zu Hause wie im Literarischen. Sie engagiert sich seit 20 Jahren im Bereich der internationalen reproduktiven Rechte, war Mitbegründerin der Organisation Ciocia Basia und gibt Seminare zum Thema „Will ich Kinder?“ und „Freischwimmerinnen“. Letzte Veröffentlichungen: „Die Uhr, die nicht tickt“ und „Die Freiheit, allein zu sein“.
sarah-diehl.com

In Kooperation mit dem Renner Institut Tirol

ORT
Kulturlabor Stromboli
Krippgasse 11
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Einlass: 19:30 Uhr

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