Meinungsforschung im Gebirge: Frei nach Otto Grünmandl
Im Rahmen von ,,Blauweibl: Grünmandl und andere Farben"
Verschoben von November 2021


In ihren ,,Alpenländischen Interviews" spürten Otto Grünmandl und Theo Peer dereinst dem Absurden im Alltäglichen nach und schufen damit einen satirischen Meilenstein voll aberwitziger Zwischentöne. In der Regie von Michaela Senn wollten Juliana Haider und Michaela Posch die legendären Zwiegespräche eigentlich schon im November 2021 beim feministischen Zimmertheater ,,Blauweibl: Grünmandl und andere Farben" mit neuer Energie aufladen.

 

Doch dann kam der vierte Lockdown und sie mussten mit ihren Meinungen hinter dem Berg halten. Aber damit ist nun Schluss: Moralische und mathematische Werte dienen als Basis für ein überdurchschnittliches Forschungsfeld, in dem alpenländische Traditionen ausgiebig beäugt und die legendären Textvorlagen bisweilen verludert und verli(e)derlicht werden. Auf zum grotesken Gipfelsturm!

 

Biographisches:


Michaela Senn studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule.Innsbruck. Sie ist als Darstellerin, Regisseurin, Performerin und Dramaturgin aktiv und kollaboriert liebend gern mit Künstler*innen verschiedenster Disziplinen. Sie ist Künstlerische Leiterin von Triebwerk7 und dem Theater praesent Innsbruck.


Juliana Haider hat Musik- und Tanzpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und am Mozarteum Salzburg studiert und unterrichtet seit 2011 an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Sie findet die Verbindung von Musik und Theater eine äußerst sinn- und lustvolle und macht deshalb sowohl Schauspiel als auch Bühnenmusik (Saxophon, Gesang). Sie spielt(e) am Tiroler Landestheater, am Kornmarkttheater in Bregenz, im Theater in der Walfischgasse in Wien und war mehrmals bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs, beim Theaterfestival Steudltenn in Uderns und bei den Haller Gassenspielen zu sehen. Mit Musikern des Tiroler Symphonieorchesters liest und spielt sie ,,Die große Wörterfabrik", ,,Das Kleine Ich bin ich" oder derzeit ,,Die Omama im Apfelbaum" im Haus der Musik. Dazwischen und danach tourt(e) sie als Bühnenmusikerin an der Seite von Felix Mitterer in Kafkas ,,Ein Bericht für eine Akademie" oder als singende Florentina mit dem Kinderjazzprojekt ,,Der Pilot Herr Fridolin" durch die Lande.


Michaela Posch ist als Grafikerin, Schauspielerin und Djane aktiv. Die gebürtige Osttirolerin hat eine dreijährige berufsbegleitende Schauspielausbildung beim Artemis Schauspielstudio in München absolviert und ist Mitbegründerin der Theatervereine ,,Haller Gassenspiele" und ,,Kühne Bühne". Da wie dort steht sie auch selbst auf der Bühne. Bei der Stromboli-Kultreihe ,,Tanzen wie früher" bringt sie den Kulturvulkan zum Brodeln. Zudem arbeitet sie als Grafikerin im Büro Circus in Innsbruck.

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Foto: Stromboli
Foto: Stromboli
 
Foto: Stromboli
 

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ECKDATEN:

 

Datum

Freitag, 11.2.2022
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

 

 

weitere Aufführungen

10.2.2022 20:00

 

Ort

Kulturlabor Stromboli
Krippgasse 11
6060 Hall in Tirol

 

Eintritt

VVK EUR 15,00 / 12,00 (erm.), AK EUR 18,00 / 15,00 (erm.)
Ermäßigter Eintrittspreis gilt für SchülerInnen, Studierende bis 27, Lehrlinge, Präsenzdiener, Menschen mit Beeinträchtigung, Stromboli-Mitglieder, Ö1-Intro, 10% Ermäßigung für Ö1-Clubmitglieder und TonArtTirol-Mitglieder. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen generell EUR 8,00.

 

Coronaregeln

Zutritt zur Veranstaltung mit 2-G-Nachweis und Lichtbildausweis.

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