Volks(x)musik im Gastgarten

Volks(x)musik, wie sie am besten klingt: rein akustisch und auf Augenhöhe mit dem Publikum.

Alljährlich treffen sich Musikerinnen und Musiker, die fest verwurzelt in der alpenländischen Tradition sind, mit Grenzgängern der Volksmusik und Ensembles, deren Musik Blüten in die verschiedensten musikalischen Richtungen treibt.

Am Samstag, den 23. Juli 2016, wird die Altstadt von Hall in Tirol wieder zur KLANGstadt. Musiziert wird in den Gastgärten von Haller Wirtshäusern, die zu den akustischen Genüssen noch Gaumenfreuden kredenzen.

Alle Ensembles spielen Volks(x)musik, wie sie am besten klingt: rein akustisch und auf Augenhöhe mit dem Publikum – und machen so Hall wieder zur KLANGstadt!
KLANGstadt ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung des Instituts für Volkskultur und Kulturentwicklung (ivk).

Das Programm im Stromboli
18:00 Die Tanzhausgeiger
19:00 ALMA
20:00 Fei scho
21:00 Tietlá

 

Beschreibungen der Gruppen

Die Tanzhausgeiger
Die Tanzhausgeiger – das sind Johanna Kugler und Hermann Haertel (Geige), Daniel Moser (Sopransaxophon, Flöten), Erna Ströbitzer (Kontra) und Simon Ackermann (Bassgeige) – musizieren mit viel Spielwitz und Risikofreude. Die Improvisationen der Melodiestimmen und die stark pulsierende Begleitung stehen im ständigen Austausch mit den Tanzenden. Am liebsten schöpfen sie aus dem reichen Fundus der Ländler- und Csárdás- Musik. Die Tanzhausgeiger erwecken die Musik von den besten Musikanten ihrer Zeit, beispielsweise von den „Pfeiferlbuam“ Franz und Josef Steinegger oder die von Anna Maria Leyrsederin, Komponistin der ältesten Tanzmusikmelodien Bayerns. Auf ihren Reisen lernen sie die Musik lebender Meister kennen, wie die tänzerischen Melodien von Fodor Sándor und Varga Istvan aus Transsilvanien oder die feinen polnischen Walzer eines Stanislaw Witkowski.

ALMA
ALMAs Musik findet ihre Wurzeln nicht nur in der österreichischen Volksmusik, sondern lässt sich vielmehr als eine augenzwinkernde Verbeugung vor selbiger betrachten. Das fünfköpfige Ensemble haucht alten Traditionen neues Leben ein und lässt sich selbst genug Raum um eigene musikalische Wurzeln zu erkunden. Diese werden vielfältig interpretiert und originell in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Mit Violinen, Bass, Akkordeon und Gesang sowie mit großer Leichtigkeit, Leidenschaft und Fantasie lassen sie aus den Wurzeln vielfältige musikalische Triebe und Blüten wachsen.

Julia Lacherstorfer - Geige, Gesang | OÖ
Evelyn Mair - Geige, Gesang | Südtirol
Matteo Haitzmann - Geige, Gesang, Komposition | SBG
Marie-Theres Stickler – Diat. Harmonika, Shruti Box, Gesang | NÖ
Marlene Lacherstorfer - Kontrabass, Harmonium Gesang | OÖ

Fei scho
Deutschlandradio Kultur stellte jüngst in einer Kritik fest, dass bei FEI SCHO im Gegensatz zu anderen Bands, die derzeit die Bayernwelle reiten, „subtilere Nuancen“ durchklingen: Mal gibt sich die Band bajuwarisch wild, mal muskulös und rockig, mal melancholisch, sanft und nachdenklich. Mit Mut zum Risiko schöpfen die Protagonisten dabei musikalisch aus dem Vollen. Da alle fünf Musiker ihre Instrumente perfekt beherrschen, fällt es dem Ensemble leicht, lateinamerikanische und afrikanische Töne geschmeidig mit dem Sound Bayerns zu vermählen. Jedes Ohr nimmt sofort wahr: Das, was hier gespielt wird, hat Charakter, ist unverwechselbar und erinnert von seiner EigenSINNigkeit an die markanten Kompositionen Emir Kusturicas oder Goran Bregovics, an Yann Tiersens „Amelie“ Soundtrack oder sogar an Bert Brecht und Kurt Weill. Und doch ist auf wundersame Weise hinter all diesen Klängen das zu spüren, was Bayern ausmacht: grüne Wiesen, tiefe Gumpen, felsige Berge.

Titlá
Folk auf südtirolerisch - Titlá begeistert mit ihrer ganz besonderen »Volksmusik« die Zuhörer. Bald hört man schottische Dudelsackklänge, bald französische Walzer – die multiinstrumentellen Weltenbummler verbinden einfühlsam verschiedene Stile und lassen ihre alpinen Wurzeln mit traditionellen Tiroler Liedern im Pustertaler Dialekt in ihre Musik einfließen. Die gelungenen, selbst komponierten Lieder, teilweise ruppig und kratzig untermalt, machen Titlá unverkennbar und brachten der Gruppe Erfolg und Anerkennung über die Grenzen Südtirols hinaus. Die Lieder sind eingängig, abwechselnd melancholisch, witzig und erzählend, die Texte werden aus Überzeugung im Dialekt gesungen, um eigenes Kulturgut – musikalisches und sprachliches – aufzuspüren.  (Engelbert Obererlacher, Untertilliach)

Das gesamte Programm: www.klangstadt.at

 

 
 
 

Kartenreservierung

keine Reservierung möglich

 

ECKDATEN:

 

Datum

Samstag 23.07.16 · 18.00
Einlass: 17.00 Uhr

 

Ort

Kulturlabor Stromboli
Krippgasse 11
6060 Hall in Tirol

 

Eintritt

frei

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